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Bevorstehende Termine

Gottesdienst mit Taufe
Datum: 27. August 2017,
10:00 Uhr
Zusammenfassung: Pfarrer Dr. Knobloch
Gottesdienst mit Abendmahl
Datum: 3. September 2017,
10:00 Uhr
Zusammenfassung: Pfarrer Dr. Knobloch
Gottesdienst
Datum: 10. September 2017,
10:00 Uhr
Zusammenfassung: Pfarrer Dr. Knobloch
Fröhliches Wiedersehn
Datum: 14. September 2017,
14:30 Uhr
Zusammenfassung: der Senioren dazu Musik mit Rudi Maier und neue Bücher
Taizé-Andacht
Datum: 14. September 2017,
20:30 Uhr
Zusammenfassung: gestaltet vom Team - Eine halbe Stunde Innehalten im Alltag mit meditativen Liedern aus Taizé
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Taufe

Was ist die Taufe?

Mit der Taufe geschieht, dass Gott sich mit einem Menschen verbindet. Das macht ihn neu als einen Menschen, dessen Leben durch Gottes Liebe zum wirklichen, guten Leben werden kann. Was dunkel ist und von Gott trennt, dessen Macht wird gebrochen, es wird abgewaschen und ersäuft  Die Taufe ist nicht ein magisches Handeln, durch die ein Mensch eine Art Schutzzauber erfährt, sie ist eine Lebensrichtung und Lebensgrundlage: die Beziehung zwischen Gott und genau diesem Menschen und diesem Menschen und Gott soll das Leben prägen. Mit der Taufe wird man auch in die Kirche aufgenommen, weil Gott möchte, dass die Menschen, die zu ihm gehören, untereinander zusammengehören. Wenn Sie mehr dazu lesen möchten ...... Link zu „Bibeltexte zur Taufe"

Was braucht es also, um getauft zu werden?

Den Wunsch, mit dem Gott zu leben, der sich in der Bibel, besonders in Jesus Christus zeigt.

Warum taufen wir dann auch kleine Kinder, die noch gar nichts von Gott wollen können?

Weil immer unser Glück bleibt, dass Gott seine Liebe schenkt, und weil er immer zuerst kommt. Man kann und muss sich Gott nicht verdienen, etwa in dem Sinn, dass man erst dies und das erfüllen und leisten müsste, bevor er uns aufnimmt. Die Antwort des Menschen, dass er auch Gott liebt, dass er auf ihn hören will und darin seine Bestimmung findet, das folgt immer erst danach. Bei der Taufe eines kleinen Kindes sehen wir sehr deutlich, dass der Mensch Gottes Liebe geschenkt bekommt, einfach so, aus seiner Güte heraus. Bei der Taufe eines größeren Kindes oder eines Erwachsenen sehen wir sehr deutlich, dass Gott auf Antwort wartet, weil er den Menschen ja liebt. Seine Liebe kommt so zum Ziel, dass Menschen an ihn glauben und mit ihm leben wollen. Gottes Liebe und die Antwort des Menschen gehören zusammen. Darum braucht es bei einem kleinen Kind auf jeden Fall jemanden, der will, dass Gott und Kind gemeinsam durchs Leben gehen, und ihm helfen will, dass das wächst. Andernfalls kann es erst später getauft werden. In der Regel sind es die Eltern, und die Paten helfen ihnen dabei, Glaube zu säen und zu stärken. In der Konfirmation wird die eigene Zustimmung des Kindes nachgeholt.

„Mein Kind soll sich selbst entscheiden"

Das ist gut, aber das heißt nicht, dass es nicht getauft werden kann. Eltern entscheiden bei so vielen Fragen ohne ihr Kind, wozu sie es erziehen möchten: zu Gehorsam oder zu Autonomie, zu Durchsetzungsfähigkeit oder zu Rücksicht, zu bürgerlichem Anstand oder zu anderen Regeln.  Wenn Ihnen als Eltern Glaube an Gott wichtig und wesentlich ist, warum sollen Sie gerade da das Kind sich seinen Weg ohne Sie suchen lassen? Bei dem, was vielleicht das Zentralste im Leben ist? Helfen Sie ihm, Gott und Glauben kennenzulernen, geben Sie ihm ruhig mit der Taufe die Gewissheit, dass Gott es kennt und nie verlassen wird. Ob es dann glaubt, kann es nur entscheiden, wenn es etwas gut kennt.

Wie ist der Weg zu einer Taufe?

Sprechen Sie uns an, mit genügend zeitlichem Vorlauf. Es wird ein Taufgespräch vereinbart, bei dem über alle Fragen gesprochen wird zu Inhalt und Sinn der Taufe bis zu Zeitpunkt und Gestaltung. Ihre Fragen und Ideen sollten Sie auf jeden Fall im Taufgespräch ansprechen.

Wie wird die Taufe gefeiert?

In der Regel als erster Höhepunkt in einem Gottesdienst. So kann sich die Gemeinde mit freuen über ihr neues Mitglied, und man merkt auch beim Feiern, dass man mit der Taufe zur Gemeinde gehört. Wichtige Elemente dabei sind:

  • die Erinnerung an den Taufauftrag (Matthäus 28, 16-20),
  • Dank und Bitten für das Taufkind,
  • die Tauffragen, mit denen Eltern und Paten gefragt werden, ob sie das Kind in Gottes Sinn begleiten wollen, bzw. auf die ein größeres Kind oder ein Erwachsener antwortet, dass man an Gott glaubt und getauft werden will
  • die Taufe dreimal mit Wasser im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
  • meist die Entzündung der Taufkerze an der Osterkerze und die Nennung des Taufspruches

Paten

Kirchliche Paten übernehmen im Auftrag der Gemeinde die Aufgabe, den Eltern zu helfen, dass das Kind möglichst Gott vertrauen lernt und zur christlichen Gemeinde findet. Dazu ist es sicher gut, dem Kind ein Freund und Begleiter zu werden, Gott liebt ja nicht nur den Glauben des Kindes, sondern das Kind. Paten müssen deshalb Mitglied einer christlichen Kirche sein. Wer sich von der Kirche getrennt hat, kann die Aufgabe nicht übertragen bekommen.

Taufbräuche

Taufbräuche gibt es viele, sie sind oft nicht unbedingt nötig bei der Taufe, unterstreichen aber einen Aspekt, der sowie so bei der Taufe dabei ist. Darum hier eine Auswahl:
Taufkleid: ist ursprünglich weiß und drückt aus, dass mit der Taufe alles Finstere von einem Menschen abgewaschen ist, er ist rein und neu. 
Taufspruch: ein Bibelwort, das dem Täufling mitgegeben wird. Es unterstreicht, dass gerade in der  Bibel Gott uns etwas zu sagen hat.
Taufkerze: zeigt, wie hell ein Leben durch Gott wird. Jesus Christus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht im Finstern wandeln, sondern das Licht des Lebens haben." (Johannes 8, 12)

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bayern-evangelisch.de/www/glauben/taufe.php

(uw 2012)

 

 

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