Der Kindergarten ist offen für alle Kinder im Einzugsbereich, deren Erziehungsberechtigte bereit sind, die christliche Prägung als "Kindergarten in evangelischer Verantwortung" anzunehmen. "Evangelisch" ist dabei einerseits die Offenheit, andere Überzeugungen zu akzeptieren; andererseits aber auch, in der Vielfalt der Meinungen den eigenen Standpunkt sichtbar zu machen.
Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass wir im Abschlusskreis am Freitag mit allen Kindern u.a. biblische Geschichten erzählen und gestalten. Wichtig sind uns und den Kindern die Besuche unseres Pfarrers und unsere Kindergottesdienste im Rahmen des Kindergartenalltags in der Kirche.
Unser Kindergarten nimmt aktiv am Sommerfest der Kirchengemeinde teil.
Christliche Grundwerte durchdringen gleichsam unsere Arbeit. Wir sind davon überzeugt, dass der Glaube an Gott Haltungen prägt und sich im Verhalten äußert.
Kinder sollen sich in der Schöpfung Gottes als seine Geschöpfe erleben. Sie sollen uns als Vorbild im achtungsvollen Umgang mit der Schöpfung sehen.
Kinder sollen lernen, Selbstachtung (Fähigkeiten) zu entwickeln, soziale Beziehungen mitzugestalten, ihre Um- und Mitwelt wahrzunehmen und verantwortlich in ihr zu leben.
Dieses Bild wird von folgenden Eckpfeilern geprägt.
Grundvertrauen
Immer wieder erzählt die Bibel davon, dass Gott den Menschen verspricht, sie zu begleiten. Beziehung zu Gott ist von dem Vertrauen geprägt, dass Gott vorbehaltlos zu den Menschen hält und sie auch in schwierigen Situationen nicht im Stich lässt. In den Worten des 23. Psalms hat dieses Vertrauen bleibenden Ausdruck gefunden: " Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück. Denn du bist bei mir."
Individualität
Jeder Mensch ist einzigartiges und unverwechselbares Individuum, mit seinen besonderen Gaben, Fähigkeiten und auch Schwächen, und auch mit dem Bedürfnis, diese eigenständig entfalten zu können. Menschliches Leben als Geschenk Gottes verstehen, heißt, es in dieser Einmaligkeit zu akzeptieren.
Das bedeutet für uns als pädagogische Mitarbeiter, das Kind im Kindergartenalltag wertfrei zu beobachten und Fragen zu stellen: Wen habe ich vor mir? Wie geht dieses Kind an bestimmte Dinge
heran? Welches Temperament hat es? Welche Begleitung braucht es, um mit anderen Menschen und mit Dingen in Beziehung zu treten? Dafür nehmen wir uns im Team viel Zeit in der wöchentlichen Teamsitzung. In diesem Sinne versuchen wir nicht nur den Kindern zu begegnen, sondern auch den Eltern und uns selbst.
Autonomie
Das christliche Menschenbild zielt auf die Freiheit, auf den "aufrechten Gang", auf die Selbständigkeit im eigenen Denken und Tun.
Im Kindergartenalltag können wir dies im Freispiel, das bei uns einen Großteil des Tages ausmacht, gut beobachten und fördern. Die Kinder erleben die Autonomie des anderen und lernen in Konfliktsituationen mit ihm zusammen einen Kompromiss "auszuhandeln".
Verantwortung
Zur Freiheit gehört die Verantwortung anderen gegenüber. Beides ist nach christlichem Verständnis untrennbar miteinander verbunden.
Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang von der Nächstenliebe und vom Respekt vor der Schöpfung.
Ein Beispiel aus unserem Alltag: Wir haben weitgehend Spielmaterialien aus Holz, d.h. wir können dieses Spielmaterial gut wieder reparieren.
Wenn den Kindern etwas kaputt gegangen ist, überlegen wir gemeinsam, ob und wie wir es wieder reparieren können. Falls es sich nicht reparieren lässt, können die Kinder im Werkraum etwas Neues daraus machen.
Schuld und Vergebung
Immer wieder scheitern Menschen an der Aufgabe, Gerechtigkeit und Frieden zu verwirklichen. Die biblische Sicht des Menschen beschönigt hier nichts. Aber sie betont auch, dass von Gott her immer wieder Vergebung geschieht und ein Neuanfang möglich wird.
Beispiel aus dem Alltag:
Einem Kind fällt eine Tasse aus der Hand, es ist vielleicht gerade abgelenkt. Die Tasse geht kaputt. Das Kind erschrickt und merkt selbst, dass es nicht aufgepasst hat. Wir möchten diese Selbsterfahrung nicht durch unsere tadelnden Worte stören, sondern wir zeigen den Kindern, wie sie den Bruch wieder wegräumen können. Oft sind die Kinder selbst so stark berührt von einem zerbrochenen Gegenstand, dass sie von uns Unterstützung brauchen.
Kreativität
Gott hat jeden Menschen mit Gaben und Fähigkeiten ausgestattet. Dazu gehören auch die Schöpfungskraft, die Kreativität und die Phantasie, aus der heraus immer wieder Neues und Überraschendes entstehen kann. Mit ihren Gaben sollen die Menschen Mitwirkende an Gottes Schöpfung sein. Das schließt auch die Neugier auf Neues, Unbekanntes ein, samt der Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Ideenreichtum darf seinen Ausdruck finden in ungewohnten Gestaltungsformen.
Die Kinder haben in unserem Haus einen großen Fundus an verschiedensten Materialien.
Sie haben auch die Möglichkeit, in einen Kreativraum/Werkraum zu gehen und mit Hammer und Säge zu arbeiten. Die Entwicklung der Kreativität wird auch durch die spielzeugfreie Zeit gefördert, die in zwei- bis dreijährigem Abstand stattfindet und mehrere Wochen im Sommer dauert.
Geheimnisvolles
Trotz allem Entdecken bleibt die Welt auch voller Rätsel und schöner Geheimnisse. Fragen nach den Ursprüngen unserer Welt und unserem Leben müssen offen bleiben. Uns Menschen ist es aufgegeben, auch mit dem Unerklärbaren zu leben.
Schöne Geheimnisse gibt es viele bei uns im Kindergarten. Zum Beispiel werden die Feste entweder an dem Tag selbst oder danach begangen und nicht vorher. Manche Dinge sind einfach da, ohne dass wir eine Erklärung haben. Auch ist es uns ein großes Anliegen, dass Kinder Geheimnisse selbst entsprechend dem Stand ihrer Entwicklung entdecken können. Auch wenn es uns Erwachsenen viel Geduld abverlangt, dem Kind Zeit zu lassen
Hoffnung
Nach biblischem Verständnis werden dunkle Erfahrungen gemildert durch die Hoffnung, dass Gott auch in aussichtslos erscheinenden Situationen neuen Raum zum Leben eröffnen wird. Dieses Prinzip der Hoffnung zu vermitteln, sehen wir als Aufgabe an, z.B. den Schmerz eines Kindes über eine Wunde zuzulassen und ihm gleichzeitig die Hoffung auf Heilung zu geben.
Es gibt für jeden Bereich viele Beispiele, wie wir in unserer Einrichtung unser christliches Menschenbild wahrnehmen. Vieles an diesem christlichen Menschenbild gehört zu den unwiderruflichen Erziehungszielen im Blick auf alle Kinder - nicht nur auf die Angehörigen der christlichen Konfessionen. Zusammen mit den Kindern werfen wir immer wieder einen Blick auf andere Länder und versuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu herauszufinden.
Durch den respektvollen Umgang achten wir das Kind in seinen Bedürfnissen und Wünschen und nehmen es ernst.
Jedes Kind benötigt seinen Raum und seine Zeit, die einzelnen Entwicklungsstufen auszuleben, um den Schritt zur nächsten zu wagen.
Deshalb haben die Kinder bei uns im ersten Kindergartenjahr ausreichend Zeit anzukommen, d.h. sie sind hauptsächlich im Kindergarten.
Im zweiten Kindergartenjahr gehen die Kinder etwas mehr nach außen und im letzten Jahr (Vorschuljahr) werden bewusst viele Ausflüge/ Exkursionen nach außen unternommen.
Jedes Kind kann sich individuell entfalten. Wir wollen das Kind in seiner Entwicklung begleiten und in seiner eigenen Persönlichkeit stärken, damit es in einen selbstbewussten Umgang mit seiner Umwelt hineinwachsen kann.
Das Kind wird ermutigt, sich in der Welt zurechtzufinden, um gern in der Gemeinschaft zu leben.
Außerdem wird es in seinem Grundvertrauen bestärkt, indem es Geborgenheit, Halt und Grenzen erfährt.
Wir geben dem Kind die Freiheit, sich in der Kindertagesstätte das zu holen, was es für sein Wachstum braucht. Dafür steht jedem Kind das gesamte Haus zur Verfügung, mit allen, die darin leben. Die eigene Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Wir setzen Vertrauen in das Kind und seine Fähigkeit, sich selbst zu entwickeln durch die vorbereitete Umgebung. Das heißt z.B., dass jüngere bzw. neue Kinder im Werkraum von uns begleitet und angelernt werden und, wenn sie dann älter und sicherer im Umgang mit den Werkzeugen und den Regeln im Werkraum geworden sind, nach vorheriger Absprache allein im Werkraum arbeiten dürfen.
Wir, die Elementarpädagogen, gestalten die Umgebung durch das Material, den Arbeitsplatz und das Gruppenangebot so, dass jedes Kind sich angesprochen fühlt zu lernen, Fragen zu stellen und neue Dinge zu entdecken. Das heißt für uns zum Beispiel, jedem Material seinen Platz zu geben. Es werden Materialien aus verschiedenen Bereichen (Sinnesmaterial, Sprache, Mathematik, Kosmische Erziehung...) angeboten, um das Kind in seinen Basiskompetenzen gezielt und ganzheitlich zu fördern. (Kosmische Erziehung umfasst nach Maria Montessori u.a. die Bereiche Geographie, andere Kulturen, Sitten und Religionen.)
Verhalten des Erziehers im Gruppenalltag:
Beobachtung von Bedürfnissen, Entwicklungsstand, Defiziten, Interessen, Sozialverhalten, Ausdauer und Stärken.
Aufbau einer Vertrauensbeziehung durch Liebe, Zuwendung und Grenzsetzung.
Erziehung zu Selbständigkeit und Unabhängigkeit,
Unterstützung (Hilfe anfordern lernen). Anleitung, Konflikte weitgehend alleine zu lösen, aber bei Bedarf Hilfe anzufordern, wobei wir als Vermittler tätig sind und die Kinder bei der Suche nach Lösungen unterstützen. Erarbeitung von Regeln, die für alle gelten und für alle einhaltbar sind. Von uns vorgegebene Rituale im Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresrhythmus geben den Kindern Struktur, Orientierung und dadurch Sicherheit.
Die Erzieher fungieren als Vorbild.
1. Allgemein:
Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und innere Persönlichkeit bezeichnet. Deshalb werden sie im Folgenden als frühpädagogische Ziele formuliert.
Siehe Bayrisches- Kinderbildungs-und-Betreuungsgesetz ( Bay Ki BiG )
2. Selbstwertgefühl und positives Selbstbild werden gefördert, indem wir auf die Beiträge der Kinder zu unseren Hausthemen eingehen. So können die Kinder Materialien und Ideen zum Thema von zu Hause mitbringen und im Stuhlkreis und am Thementisch einbringen. Außerdem unterstützen wir die Kinder mit dem Grundsatz von Maria Montessori "Hilf mir, es selbst zu tun".
Die Kinder erleben die eigenen Kompetenzen, indem sie den Alltag mitgestalten und Aufgaben übernehmen, z.B. Decken des Mittagstisches, Mitwirkung der Vorschulkinder bei der Planung ihrer Ausflüge.
3. Unser Ziel ist es, dass die Kinder Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen und lernen Dinge kritisch zu hinterfragen. Um diese Verantwortung zu übernehmen, brauchen sie jedoch auch Einblicke in verschiedene Abläufe des Alltags. Zum Beispiel bereiten wir das Mittagessen mit den Kindern gemeinsam vor.
4. Wir bereiten das Umfeld der Kinder vor, um sie zum Forschen und Entdecken anzuregen und dadurch dem Wunsch der Kinder zu lernen entgegenzukommen.
5. Erziehung zur Selbständigkeit: Das Freispiel im Garten ist erst ab fünf Kindern möglich. Wenn ein Kind in den Garten möchte, sucht es erst mindestens vier weitere Kinder und dann erkundet es aufgrund des Gartenschildes, welche Gruppe für die Begleitung im Garten zuständig ist.
Weiter fördert eine jährliche mehrtägige Ferienfahrt mit allen Kindern die Entwicklung der Selbständigkeit der Kinder.
6. Soziale Kompetenz wird entwickelt durch die Übernahme von Verantwortung für andere. Jedes Kind entwickelt sich zu einer eigenständigen Persönlichkeit, jedoch im Kontext zur Gruppe, d.h. die eigene Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Die Vorschulkinder übernehmen Patenschaften für die Kinder, die neu im Kindergarten sind.
7. Wir unterstützen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Kommunikationsfähigkeiten.
Bis zu fünf Kinder dürfen bei uns unter Beachtung bestimmter Regeln alleine in die Turnhalle.
Sind schon Kinder in der Turnhalle, verhandeln sie mit Hilfe der Uhr vor der Turnhalle, meist selbständig, wann getauscht wird.
Gesprächsregeln im täglichen Stuhlkreis fördern die Fähigkeiten in der Gruppenkommunikation.
8. Altersgemäße pädagogische Arbeit
Erstes Jahr im Kindergarten
Das neu angekommene Kind darf unseren Kindergarten entdecken und erleben. Wir Erwachsene schaffen mit Hilfe der älteren Kinder einen besonderen Schonraum. Hier erfährt das Kind Hilfe und Unterstützung. Einmal in der Woche sind alle gleichaltrigen Kinder im Stuhlkreis zusammen. Dieses Angebot findet erst einige Wochen nach dem Start im September statt, um die Kinder in ihrer Kerngruppe ankommen zu lassen.Das zweite Jahr im Kindergarten
Der Schonraum des ersten Jahres wird etwas erweitert, es wird mehr von den Kindern gefordert, wie die Einhaltung von Regeln, z.B. Sitzen bleiben im Stuhlkreis, verpflichtende Teilnahme an einzelnen Aktionen, Fertigstellen von Bastelarbeiten.Das letzte Jahr im Kindergarten
In erster Line wird hier die Arbeit von den Jahren davor fortgeführt, verfeinert und mehr Selbständigkeit gefordert. Das heißt z.B., die Eltern erfahren Details zu Ausflügen hauptsächlich durch gemalte Merkzettel ihrer Kinder.
Den Höhepunkt bildet ein besonderes, von den Kindern erarbeitetes Projekt (z.B. ein selbst ausgedachtes Musical, Theaterstück, selbst gedrehter Film)
9. Nachmittags-AGs
Wir bieten am Nachmittag feste Kleingruppen in verschiedenen Bereichen an (z.Z. Schwimm-, Kreativ-, Forscher-, Musikgruppe). Die Eltern und die Kinder haben die Möglichkeit, sich hierzu fest anzumelden.
Wir möchten den Kindern in vertrauter Umgebung ermöglichen, ihren Interessen und Neigungen in einer kleinen Gruppe nachzugehen, um neue Erfahrungen zu sammeln und zu vertiefen.
Wir halten Kontakt zu den jeweiligen Sprengel-Schulen, so dass die Kinder einen fließenden Übergang erleben. So treffen wir uns mit den Erstklass-Lehrerinnen um Informationen auszutauschen. Im Juni kommt eine Lehrerin zu uns in den Kindergarten und erlebt einen Mittagskreis mit den Vorschulkindern, im Juli gehen wir mit den Kindern in die Schule. Am Einschulungstag geht ein Mitarbeiter in die Schule und verabschiedet die Kinder vor Ort. Im Herbst besuchen wir in Absprache mit den Lehrern die Klassen.
Die Eltern sollen die Kindertagesstätte als offen erleben.
Wir verstehen uns neben der Familie als Wegbegleiter des Kindes.
Für sie wollen wir qualifizierte, fachliche Ansprechpartner sein und bieten Unterstützung und Hilfestellung an, auch in Form von Hausbesuchen.
In gegenseitigem Respekt möchten wir ein Stück Weg im Leben des Kindes mitgehen.
Den Eltern bieten wir die Möglichkeit miteinander in Kontakt zu kommen durch:
Wir wollen in Zusammenarbeit mit den Eltern die Entwicklung des Kindes auf eine individuelle Weise ganzheitlich unterstützen (Kopf, Herz, Hand und Bauch).
Die Eltern können im Haus hospitieren, hierbei führen wir ein Einleitungsgespräch und zum Abschluss ein Reflexionsgespräch durch.
Auch ist es uns wichtig die Arbeitswelt und die Bedürfnisse der Kinder in Einklang zu bringen.
Wegbegleiter der Familie zu sein, beginnt mit einem ersten Elterngespräch über die Entwicklungsschritte des Kindes bis zum Kindergarteneintritt (Hausbesuch). Weitere Elternberatung findet nach den Bedürfnissen der Eltern statt, sowie ein Abschlussgespräch vor dem Schuleintritt.
Wir geben dem Kind im offenen Haus die Freiheit sich das zu holen, was es für seine Entwicklung braucht. Dazu steht ihm das gesamte Haus mit all seinen pädagogischen Mitarbeitern zur Verfügung. Die Kinder haben die Möglichkeit sich im Freispiel in den einzelnen Gruppen zu begegnen und voneinander und miteinander zu lernen. Hierbei werden sie von uns nicht im Stich gelassen, sondern durch Rituale, gemeinsame Regeln und sichtbare Zeichen getragen: Zum Beispiel zeigt eine Tafel, was im Freispiel angeboten wird. Im ganzen Haus haben wir ein gemeinsames Projekt, das in den einzelnen Gruppen verschieden umgesetzt wird. Alle Jahres- und Kirchenfeste feiern wir mit allen Kindern gemeinsam.
Für den Zeitraum, Mittagskreis - Mittagessen - Mittagsruhe schließt das offene Haus. Die Kinder nehmen in ihrer Kerngruppe am Stuhlkreis/ Mittagessen teil.
Am Freitag treffen wir uns zum gemeinsamen Abschlusskreis: Hier erleben die Kinder biblische Geschichten und sprechen Dinge an, die alle Kinder betreffen.
Die vielfältigen Aufgaben unseres Berufes erfordern eine ständige, persönliche und fachliche Weiterbildung sowie den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen.
Auch regelmäßige Teambesprechungen sind unerlässlich.
Eine fachliche Unterstützung, in Form von Supervision, steht uns als Team zur Verfügung.
Des Weiteren werden wir auch durch das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Kindergartenausschusses der Evang.-Luth. Epiphaniasgemeinde unterstützt.
Wir haben eine Köchin im Haus, die frisches vegetarisches Essen für uns zubereitet. Hierbei werden ausschließlich ökologische Produkte verwendet. Auch achten wir darauf, dass wir Lebensmittel der Saison verwenden. Die Kinder können die Köchin beim Kochen unterstützen. Einmal in der Woche kochen die Gruppen im Wechsel, hierbei entscheiden die Kinder der Gruppe, was sie kochen möchten, und überlegen, was sie dazu brauchen. Freitags wird gemeinsam mit den Kindern das Essen zubereitet.
Wir möchten, dass die Kinder unserer Einrichtung spüren, was uns als Träger und Mitarbeiter leitet.
Kinder sind eine Gabe Gottes,
dass sie zur Welt kommen, ist ein Geschenk.
(Psalm 127,3)
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