Epiphanias-Gemeindebrief Winter 2011/2012

Epiphanias-Gemeindebrief Winter 2011/2012
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Titelbild Gemeindebrief Sommer 2011

 

Ein Wort zur Stille

Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte und das nachbarliche Lachen,
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen -:
Dann könnte ich in einem tausendfachen
Gedanken bis an deinen Rand dich denken
und dich besitzen (nur ein Lächeln lang),
um dich an alles Leben zu verschenken
wie einen Dank.

Aus: Rainer Maria Rilke,
Das Buch vom Mönchischen Leben

 

 

In einer hektischen Welt, in der in manchen Firmen nach internen Richtlinien innerhalb von drei Stunden auf E-Mails geantwortet werden muss, man kurz vorm Schlafengehen noch die Mailbox abhört und die ständige Erreichbarkeit eher Last als Segen ist, ist sie fast verlorengegangen, die Stille. Dagegen ist es in manchen Situationen zu still. Immer dann, wenn wir z.B. irgendwo „wegschauen“ und Sachen geschehen lassen. In dieser Ausgabe möchten wir Ihnen die Stille näherbringen - von verschiedenen Seiten.
Wir wünschen Ihnen eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2012
Ihr Redaktionsteam

Ulrich Weicker (UW)
Florian Bracker (FB)
Christine Mühl (CM)
Florian Sandler (FS)
Edith Zehfuß (EZ)

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Jugendchor in Epiphanias

Wir wollen einen Jugendchor auf die Füße stellen! Wir singen Gospel- und Sakropopsongs auf englisch und deutsch.

Der erste Auftritt ist auch schon geplant:
Der Gottesdienst am Buß- und Bettag, dem 18. November

Dafür treffen wir uns zum Proben am weiterlesen... »

Epiphanias: Gott erscheint in Jesus allen Menschen

Epiphanias ist ein griechisches Wort und heißt “Erscheinung”. Vor 2.000 Jahren sprachen die “alten Griechen” von der Epiphanie, wenn ganz plötzlich einer ihrer Götter erschien und den Menschen Gutes tat. Am Epiphaniastag feiern wir also die Erscheinung Gottes: Im Menschen Jesus ist Gott selbst als der wahre Erlöser erschienen. Epiphanias gehört zu einem der ältesten Feste der Christenheit, wird seit dem zweiten Jahrhundert gefeiert und ist damit etwa zwei Jahrhunderte älter als das Weihnachtsfest.

Gefeiert werden am Epiphaniastag folgende drei Geschehnisse, bei denen Jesus zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung trat oder öffentlich

"Können Sie noch warten?"

auf die Zeit der Vorfreude, darauf, dass die nachdenklich stimmende Dunkelheit vom wärmenden Kerzenschein erhellt wird? Die Adventszeit braucht ihren festen Rahmen. Nur dann können wir wahrnehmen und erleben: "Kommt Zeit, kommt Advent", die Ankunft Gottes.
Einige schöne web-links hält ekd.de unter dem Titel: "Alles hat seine Zeit! Advent ist im Dezember" für Sie bereit...

Wie ehrlich bin ich zu mir und anderen? Gedanken zum Buß- und Bettag 2008.

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung im Leben. Der Gedenktag dient dem Nachdenken über individuelle und gesellschaftliche Irrtümer wie beispielsweise Ausländerhass, Umweltzerstörung und die Ausgrenzung von Armen und Obdachlosen. weiterlesen... »

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